Wenn ein Gebäude im Luftbild gut sichtbar ist, und die Punkte entlang der Dachkante sorgfältig gesetzt werden, ist das Ergebnis im Regelfall völlig ausreichend für die Erlangung des Unterversicherungsverzichts. Wichtig ist allerdings, dass die Höhen eines selbst gezeichneten Gebäudes - vor allem bei Hallenbauten - plausibilisiert werden, da hier Standard-Geschosshöhen angesetzt werden.

Bei großen Dachüberständen kann es sein, dass ein selbst gezeichnetes Gebäude etwas zu groß ausfällt. In der Regel ist dieser Fehler aber im Verhältnis sehr gering und führt lediglich zu einem etwas erhöhten Wert. Eine Gefahr für den Unterversicherungsverzicht kann daher nicht entstehen.

Durch die perspektivische Verzeichnung kann es schwierig sein, ein benachbartes Gebäude an einen existierenden Grundriss anzuschließen. Es entsteht dadurch jedoch kein Messfehler. Man kann das fertig gezeichnete Gebäude im Bearbeitungsmodus vollständig verschieben, um optisch an ein Nachbargebäude anzuschließen. Durch das Verschieben verändert sich die Messung so wie der Wert

des Gebäudes nicht.

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